Donnerstag, 30. Oktober 2008

Santiago del Estero oder “Estamos contentos porque tenemos agua”

Damit mein Blog hier nicht ganz in Vergessenheit gerät, weil ich nichts mehr schreibe bringe ich mal wieder einen Beitrag während ich bei Sonnenschein und nicht ganz so warmen 20 Grad auf dem Balkon meiner Vermieterin sitze...
In der Woche nach dem Acto fiel nichts besonderes vor, dafür umso mehr ab Freitag, 10. Oktober. Eine die Schüler der Gruppe C.E.R.S.E. MariaT, auch genannt Mama CERSE und wir Praktikanten fuhren in den hohen Norden Argentiniens um dort bei dem Hilfsprojekt der Schule zu arbeiten. C.E.R.S.E. steht für Cooperativas de Escuelas Rurales de Santiago del Estero (Kooperative für ländliche Schulen in Santiago del Estero). Santiago gehört zu einer sehr armen Region in Argentinien, dort gibt es sehr wenig Wasser, was zur Folge hat, dass die Leute nichts anbauen können und damit auch Landwirtschaft hinfällig ist. Nichts desto trotz gibt es Schulen dort und die sind besonders auf Hilfe angewiesen. Deswegen sammeln die Schüler des Instituto Ballesters das ganze Jahr über Geld und Spenden in jeglicher Form, veranstalten Büffets um Geld einzunehmen und fahren dann einmal im Jahr dorthin um diese Sachen dort zu verteilen.
Abfahrt war am Freitag um ca 20 Uhr (angesetzt war diie Abfahrt auf 19 Uhr, aber wir sind in Argentinien) und dann fuhren wir im Bus durch die Nacht hindurch, mit Pausen ca. 15 Stunden nach Frias, einer kleinen Stadt in der Provinz Santiago. Von dort gings dann nochmal 2 Stunden mit einem kleineren und wesentlich älteren Bus die 40km (oder waren es 60? Ohne Scheiß, wir wissen es bis heute nicht) zu der Schule “La Represa” an der wir unsere mitgebrachten Sachen abluden. Und was soll ich sagen: es war HEIß HEIß und nochmal HEIß!!! Es hatte ca. 40 Grad im Schatten und war staubtrocken. Weit und breit nichts als Staub und Einöde (was nach Monaten in der stressigen Stadt Buenos Aires durchaus angenehm sein kann). Mein erstes Wort war: Impresionante. Dieser Eindruck hat sich dann auch nach Besichtigung der Schule bestätigt. Damit ihr euch mal eine Vorstellung davon machen könnt: Es gab keine Toiletten, nur Dixieklos, hinterm Gebäude einen Brunnen, der von einem Wasserschlauch und Regen gefüllt wurde, in der Küche einen Wasserhahn und darunter ein Eimer, in dem das ganze Abwasser landete, ein bisschen Strom und sonst nicht viel an gemütlicher Einrichtung. Allerdings hatte man uns gesagt, dass es wesentlich schlimmer aussieht, als es dann tatsächlich war. Der “Garten” der Schule bestand aus einfachem Staub, der sehr schnell an allem klebte. Überhaupt sah mein Rucksack aus, als hätte ich ihn schon seit Jahren.
Es gab natürlich ein großes Wiedersehen und Hallo, denn einige Schüler waren auch das letzte Jahr schon in Santiago dabei und auch sie freuten sich wieder, die Kinder zu sehen und Sachen mit ihnen unternehmen zu können.
Dann gings ans ausladen unseres Lastwagens, der die ganzen Sachen transportiert hatte. Zuerst teilten wir die Sachen Kategorien wie Essen, Kleidung, usw. ein und nach und nach gings dann an die weitere Aufteilung. Es gibt nämlich nicht nur diese eine Schule, “La Represa” mit 90 Schülern sondern auch kleinere, mit nur 50 und auch welche mit nur 20 Schülern. Die bekamen alle anteilmäßig die mitgebrachten Güter.
Während sich die Mädchen hauptsächlich um die Verteilung kümmerten, waren Pablo, Daniel (ein Schülervater) und ich (mehr oder weniger) damit beschäftigt, auf dem Dach der Schule einen Wassertank zu installieren, in den eine Pumpe aus dem Brunnen Wasser pumpt um dann Wasser aus dem Wasserhahn zu haben. Da ich mal so gar keine Ahnung davon habe was “Wasserschlauch”, “Pumpe” oder gar “Kabelbinder” auf Spanisch heißt, musste ich mich fragenderweise fortbewegen, was dann den großen Vorteil hatte, dass sich mein Wortschatz enorm vergrößert hat. Und zwar so, dass ich das alles noch weiß ;)
Geschlafen haben wir in Zelten, die wir in der größten Hitze noch aufbauen durften... Aber mit der Hitze war es dann auch bald vorbei, es hat im Laufe unseres Aufenthalts schon um einiges abgekühlt und sogar auch etwas geregnet, allerdings nicht viel. So konnten wir recht fleißig arbeiten und Sachen verteilen ;)
Die Menschen in Santiago waren alle sehr sehr freundlich, das ist nochmal was komplett anderes als wenn man in Buenos Aires oder Umgebung ist. Obwohl sie dort in dem “Ort” so arm waren, haben sie uns einiges gegeben und uns geschenkt was sie hatten, das war echt beeindruckend. Und wenn man sie gefragt hat, wie es ihenen denn so geht, und ob sie zufrieden sind, kam “No, estamos contentos, porque tenemos agua”. Das war auf der einen Seite echt toll zu hören, denn die Leute haben sich an das Leben angepasst und verlangen nicht recht viel mehr als die Grundbedürfnisse. Allerdings hat diese “Adaptation” auch ihre Nachteile. In Argentinien gibt es den sogenannten “plan trabajar”, das ist eine Unterstützung vom Staat (150 Pesos, wenn ichs richtig verstanden hab, kann mich aber auch täuschen, korrigiert mich bitte) und damit kommen die Menschen dort aus und versuchen auch nicht irgendwie MEHR aus ihrem Leben zu machen, sondern sie bleiben halt in ihrem Umkreis und so. Nichts mit Zusammschluss von wegen “hey wir versuchen gemeinsam unsere Situation zu ändern”, nichts. Und obwohl sie auf unsere Hilfe angewiesen und dankbar sind für alles was wir (oder andere Hilfsprojekte) ihnen bringen, gabs folgende Begebenheit.
Wir verteilten Kleidung in einer der Schulen an die Eltern und eine Familie meinte dann noch so: Nein, das gefällt uns jetzt nicht, habt ihr denn nicht noch was anderes. Vielleicht rede ich mich da auch leicht, aber das find ich dann schon ein wenig unverschämt. Oder auch seltsam war die Tatsache, dass ein Schulleiter 3 (!!!) Handies in der Hand hatte. 3 Handies, aber die Kinder haben keine richtigen Toiletten... Man mache sich seine eigenen Gedanken.
Aber auch wenns kein fließend Wasser gab, waren die Menschen dort sehr sehr gepflegt, auch etwas, was uns verwundert hat. Nach 3 Tagen nicht Duschen und Waschen waren wir wirklich extremst dreckig und haben uns nicht mal dafür geschämt, aber die Leute dort waren immer sehr sauber, faszinierend...
Trotz der Umstände, die wir dort erlebt und erfahren haben, war diese eine Woche wirklich ein tolles Erlebnis und ich bin sehr dankbar, dass ich das habe mitmachen und erleben dürfen.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Acto 3. Oktober

Wie ich weiter unten ja schon erwähnt hatte, darf ich als einer der Praktikanten den Acto zum 3. Oktober mitgestalten. Zur Erklärung: An meiner Schule (Villa Ballester, Provincia de Buenos Aires) gibt es zu jedem der Feiertage (ob jetzt argentinisch oder deutsch) sogenannte Actos. Das sind kulturelle Veranstaltungen zu denen alle Schüler in der Aula Magna versammelt werden und bei denen (meistens) Reden gehalten werden auf bestimmte Personen oder Ereignisse. So auch zum “Tag der deutschen Einheit”. Nur hatte diesmal der eigentlich dafür zuständige Lehrer nicht besonders viel Zeit, das Ganze vorzubereiten und so wurden die Praktikaten mit dieser Aufgabe betraut; klar, wir müssen meistens für sowas herhalten. Aber gut, im Nachhinein war das alles weniger schlimm, als wenn man mitten drinsteckt, deswegen auch der Bericht hinterher ;) Unser Thema war nach (wirklich) langem Hin-und Her die Gestaltung der Frage “Was ist Einheit”? Und wir hatten uns das folgendermaßen gedacht. Zuerst ein selbstgeschriebenes Theaterstück der Schüler, in dem der Ost-West-Konflikt etwas dargestellt wurde, allerdings auf der Ebene der Jugendlichen, also so ähnlich wie in Sonnenallee (Kein Westfernsehen, etc.). Dann sollte ein kurzer Film über den Mauerfall folgen, am besten einen, in dem man sieht wie die Mauer eingerissen wird. Leider haben wir dann sowas nicht gefunden, so dass wir auf eine Bildershow zurückgreifen mussten. Der dritte Teil bestand darin, dass wir uns mit den Schüler über die Vorurteile die heute noch in Deutschland in Bezug auf Ost und West herrschen unterhalten haben, natürlich nicht ohne ihnen vorher eine geschichtliche Einführung zu geben. Leider haben die argentinischen Schüler relativ wenig Ahnung von der deutschen Geschichte. Deswegen standen wir auch oft vor der Frage: Wie einfach sollen wir das alles jetzt machen, so dass es noch einigermaßen wahrheitsgetreu bleibt, aber auch nicht zu detailreich ist.
Letzten Endes haben wir dann doch was auf die Beine gestellt, obwohl wir zuerst dachten, dass das aufgrund von unterschiedlichen Arbeitshaltungen (einige Praktikanten mehr motiviert, einige weniger, und bei den Schülern das gleiche ;) (Zur Info: es gibt nur zwei Praktikanten momentan an der Ballesterschule) furchtbar in die Hose gehen wird und sich alle beschweren, dass der doch der als so feierlich betrachtete Acto beschissen ausgeht. Aber dem war überhaupt nicht so, ganz im Gegenteil. Trotz des ganzen Kaos (ich weiß, dass das nicht stimmt, aber ich find diese Schreibweise viel schöner) bei den “Generalproben” (es hat wirklich NICHTS geklappt) kam unser “Stück” sehr gut an und uns wurde gratuliert :) Das hat dann unser (also zumindest mein) Praktikantenherz höher schlagen lassen und wir wurden schon in unserer Arbeit bestätigt. Hoffentlich geht das mit den nächsten Stunden dann auch so :)
(Photos werd ich nachliefern, weil ich selbst keine Photos machen konnte und diese Aufgabe deswegen jemand anderes für mich übernommen und der muss die erst liefern ;) )

Die ersten Stunden

Meine Feuertaufe hatte ich, was das Stundenhalten angeht, an einem Mittwoch in der 8A der Secundaria, also der 8. Klasse, Sek II. Thema war die Einübung des “Present Perfect” auch in Verbindung mit dem “Simple Past”. Ich hatte mir zusammen mit der Lehrerin überlegt, dass ich zum Einstieg einen Song vorspielen könnte und dann daran nochmal die Unterschiede aufzeigen kann. Die Schüler durften zuerst zuhören und dann brav (haha) die Formen einsetzen. Weiter gings dann abwechselnd mit Partnerarbeit und Gruppenarbeit. Mit den Einzelheiten der Stunden will ich euch nicht weiterbelasten, denn wie haben wir schon als Schüler immer gesagt: Es gibt ein Leben außerhalb der Schule auch noch :)
Was ich noch erwähnen möchte, ist dass die Stunde ganz gut bei den Schülern angekommen ist und ich auch seither immer begrüßt werde auf dem Gang. Klar, nur leider kommt es nicht immer vor, dass die Schüler einen mögen...
Da die Vorbereitung immer noch immens ist für grade mal 80 Minuten Unterricht, die je nach Vorbereitung kurz oder lang sind, hab ich sonst nur den Acto vorbereitet und nur gelegentlich zwei Stunden gehalten, aber auch nicht mehr, man will ja noch was von seiner Freizeit haben ;)

Konzert!!

Facebook ist schon ein tolles Ding, überhaupt das web 2.0. Auch trotz der Übermutter Google und Datensicherung und allem. Bin im übringen fast schon sicher, dass wir irgendwann in den nächsten Jahren auf sowas wie 1984 zuschlittern. Das hat der George Orwell schon ganz gut vorausgesehen glaub ich. Zumindest sind wir momentan auf dem besten Weg dahin.
Aber darüber solls in dem Beitrag grad gar nicht gehen, kritische Notizen kann man woanders nachlesen, kritische Lyrik auf der Seite meiner anderen Hälfte (auf französisch, bitte Link an der Seite beachten, weiß nämlich leider nicht wie ich den Link so einbette, dass man da einfach draufklicken muss und sich ein neues Fenster öffnet, Hilfe, irgendwer?). Es geht eher darum, dass ich oben erwähnten Mau jetzt auch als Freund im Facebook habe und er mich damit auch sogleich auf ein Konzert in der Nähe eingeladen hat. Das Ganze sollte am Sonntag, den 14. September um ca 22 Uhr in Nuñez stattfinden, dem angrenzenden Stadtteil von Belgrano. Aber glaubt nicht, dass man da einfach so hingehen kann, dazu bedarf es leider schon auch eines Busses. Den hab ich dann auch genommen und kam etwas früher als erwartet dann auch dort an. Das Konzert fand in der schnuckeligen Bar “Antiguas Lunas” statt die einen eigenen Bereich für Musiker hat, so ähnlich wie das Kaffee Uhu in Burghausen. Hatte auch was von dem Flair dieses Cafés. Bin da dann rein und war erst etwas verloren (ich hasse dieses Gefühl, alleine irgendwo zu sein und sich beobachtet zu fühlen, so auf die Art “Oh, der kennt sich nicht aus und ist auch überhaupt nicht von hier”). Musste dann ein bisschen nach Mau suchen, der war dann aber auch gleich da Und wie das so ist, wenn man jemanden kennt, wird man auch allen Freunden vorgestellt und da ich einer der Ersten war und im Saal drinnen blieb saß ich dann auch wie “zufällig” in der ersten Reihe. Das Konzert war nicht das eigentliche Konzert von Mau sondern eher von der Band “Felipe Muñoz” aus Ecuador, die Mau gefeatured hatten (Sorry, mein Halbfranzose, aber dafür kenne ich kein deutsches Wort und will das auch mal so stehen lassen). Mau durfte drei seiner Songs spielen und ein bisschen mitjammen. Musikalisch geht die Band von Felipe eher in die Richtung von Dave Matthews Band und den Goo Goo Dolls (finde ich zumindest, ich glaubte einige Melodien wiederzuerkennen), wohingegen Mau eher die Bluesrichtung und die von Jack Johnson einschlägt. Hat mir auch fast besser gefallen als das von der gesamten Band, aber gut, Geschmackssache. Das Konzert aber als gesamtpacket war wirklich toll und hab mich an die Zeiten von “Napalm Lounge” und “Schlumpf im Nil” erinnert; nochdazu wars komplett umsonst. Mau hatte auch seine CD dabei und somit bin ich jetzt im Besitz von einer gepressten CD mit Booklet und allem und ich kenn sogar den Musiker :)

Also doch...

Sooo, das Brainstorming ist beendet, hier ist das was rausgekommen ist ;)

Nach langem Hin- und Her hab ich mich dann doch dazu entschlossen ins Fitnessstudio zu gehen, obwohl ich eigentlich keine Lust auf bloses Muskelaufpumpen hatte. Gut, aber was machst man, wenn man VIEL Zeit hat und was für seinen Körper tun will? Man geht dann doch ins Studio, zumindest ich. Also hab ich mir eine Mitgliedskarte besorgt und angefangen zu trainieren. Hab dann auch einen tollen Zettel bekommen, wo alle möglichen Sachen draufstanden, wie: patata de burros, bco inclindo, pecho, hombros und viele andre Begriffe die irgendwie mit Fitness zu tun haben. Die ersten Male war ich recht verloren und bin etwas hilflos in der Gegend herumgestanden und hab halt immer wieder den Trainer und auch andre Trainierende gefragt, was denn meine nächste Übung ist. Einer davon war Mauro, auch bekannt unter Mau. Der war dann gleich so freundlich und nett und hat gemeint, ob ich nicht Lust hätte ein Tandem zu machen, Englisch – Spanisch. Natürlich hab ich sofort JA gesagt, weil ich bis jetzt die Erfahrung gemacht hab, dass man mit Muttersprachlern einfach am besten lernt und auch vor allem wesentlich schneller, als in irgendeinen (langweiligen) Unikurs. Kurz Nummern ausgetauscht und schon gings am Sonntag drauf nach Palermo ins “Shopping” (sowas wie eine Shopping-Mall nur etwas kleiner) und halt in Buenos Aires. Nach ausführlichen Gesprächen über alle möglichen Dinge (diesmal auf Spanisch) gabs dann auch noch einen Kaffee und da hab ich gleich mal einen großen Fehler gemacht. Leute, wenn ihr jemals im Delicity einen Kaffee bestellt, holt euch auf KEINEN FALL einen mit Dulce de Leche. Ich weiß, das Zeug ist scheißengeil, ja, aber NICHT im Kaffee. Für begnadete Simpson-Fans unter euch: Kennt ihr die Folge in der unsere Lieblingsfamilie nach Brasilien reist und Homer auf einem Bazar sagt: “Mix me a drink of the sweetest fruits of Brazil”? Wenn ja, dann wisst ihr, WIE süß der Kaffee im Endeffekt war, für alle anderen: er war fast untrinkbar. Hab dann am nächsten Tag auch gleich einen “Zuckerfastentag” eingelegt und versucht überhaupt keinen Zucker zu mir zu nehmen, was gar nicht so einfach ist. Ich kann jetzt einige Leute gut verstehen, die Probleme mit bestimmten Diäten haben.
Außerdem quatschten Mau und ich über seine Band, seine Musik und Musik im Allgemeinen. Was ich nämlich überhaupt nicht vergessen darf, ist zu erwähnen, dass Mau Musik studiert und Musiker ist. Er hat im Jahr 2007 auch eine CD aufgenommen, sein erstes Album heißt: “Subliminal” (dt. Unterschwellig) und es wäre echt der Hammer, wenn der ein bisschen größer rauskommen würde, zumindest würd ichs ihm echt wünschen, der Typ hat richtig Talent. (Und zum Beweis, dass es den wirklich gibt, liebe Membrillo bring ich dir das nächste Mal die CD auch wirklich mit und stell hier später ein paar Photos ein ;) )
Schulisch passiert ist in diesen ersten Septemberwochen noch nicht so viel, ich hab lediglich Hospitationsstunden gesammelt und mal langsam angefangen mir mit meiner Mitpraktikantin mehr und mehr Gedanken für den kommenden 3. Oktober zu machen.

Sonntag, 5. Oktober 2008

Brainstorming...

Hey Leute,
nachdem hier längere Zeit absolute Sendepause war, werd ich mich heut Abend hinsetzten und wieder ein paar Zeilen schreiben und von den Erlebnissen der letzten Wochen berichten. Aber um das chronologisch zu Paper (oder auf den Bildschirm, wie auch immer) zu bringen brauche erstmal ein bisschen Ruhe und die Überschrift.....

Donnerstag, 11. September 2008

Feliz Día del Maestro

Heute ist frei! Wieder mal ;) Der argentinische Präsident Domingo Faustino Sarmiento und spätere Bildungsminister der Provinz von Buenos Aires hat sich für die Bildung stark gemacht und kostenlose und obligatische Schulbildung eingeführt. Und weil er dachte, dass sich die Lehrer um die Ausbildung der Schüler verdient gemacht haben gibts jetzt heute am 11. September einen "Tag des Lehrers" der von am Tag vorher von dem Schülern gefeiert. Das sieht dann so aus, dass Schüler (zumindest an meiner Schule) den Lehrern Karten basteln und sich damit bei ihnen bedanken. War gestern ein Riesenakt und für die Schüler ist wieder ein Haufen Unterricht ausgefallen ;) Aber das beste ist, dass ich heute mal wieder ausschlafen konnte und somit "nur" den Literaturkurs an der Uni hab.
Und jetzt werd ich mal frühstücken...